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Vorgeschichte
Vier verschiedene Wohnmobile
haben wir in den letzten dreißig Jahren besessen und gefahren. Manche waren nur
kurz in unserem Besitz, mit anderen sind wir über 10 Jahre gefahren.
Wir waren erst zu zweit
unterwegs, dann mit unserer Tochter und jetzt reisen unsere Enkel mit uns.
In unserer Sturm- und
Drangzeit waren wir mit den Surfbrettern immer an einsamen Stränden und damit in
der Wildnis und beim Skifahren haben wir uns eigentlich nur zum Schlafen ins
Womo zurück gezogen.
Heute gehen wir die Dinge
doch etwas komfortabler an, suchen mehr die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, gehen
auch mal auf Campingplätze und schätzen ein gutes Restaurant.
Eine ausführlichere
Darstellung über die Entwicklung unserer Ideen und Vorstellungen finden Sie auf
der Seite "Vorgeschichte".
Fachliche Hintergründe
Nach vier verschiedenen
Wohnmobilen mit unterschiedlichen Fahrwerks- und Aufbaukonzepten, nach vielen
Urlauben und noch mehr Diskussionen was man alles besser machen könnte sollte
jetzt der ultimative Fahrzeugwunsch umgesetzt werden.
- An erster Stelle stand der „Heckantrieb“,
es sollte Schluss sein mit dem Durchdrehen der Vorderräder an leicht
verschneiten Steigungen oder im nassen Gras.
- Das Chassis sollte Reserven für genügend Zuladung haben,
also Zwillingsreifen. Eine Auflastung über
3,5t sollte jederzeit ohne technische Aufrüstung möglich sein
- An zweiter Stelle kam dann der Wunsch
nach einer Hecksitzgruppe.
- An dritter Stelle war uns ein
handliches Auto wichtig, die Gesamtlänge sollte um die 6m sein.
- An vierter Stelle der Prioritätenliste
stand die Anforderung, mitfahrende Enkel angegurtet in Reichweite des
Fahrers/Beifahrers zu haben, möglichst mit Sicht auf das Geschehen auf der
Straße und natürlich sollte es aus Platzgründen auch wieder einen Alkoven haben.
Die restlichen Wünsche waren:
- Winterfest, gute Heizung, frostsichere
Frisch- und Abwassertanks,
- Autarke Stromversorgung durch
Solaranlage und große Batterien
- Genügend Ablage für gespültes
Geschirr,
- Genügend Stauraum für
Campingutensilien und Surfausrüstung.
Eine tiefere Darstellung, die
zu unseren Vorgaben führte können Sie unter "Fachliche Hintergründe"
lesen.
Realisierung und
Umsetzung
Am 19.April 2008 erhielten wir den
ersehnten Anruf und gleichzeitig die ersten Bilder unseres zukünftigen
Wohnmobils.
Produktionsbeginn !!! für unser neues
Urlaubsgefährt. Vielleicht ist das was ich immer als Vision gesehen habe doch
keine Vision? Spätestens als ich vereinbarungsgemäß eine zweite Anzahlung zum
Produktionsbeginn überwies, war ich wieder in der Realität.
Von nun an ging es flott voran, aber wie überall steckt
der Teufel im Detail.
Wie beim Hausbau müssen halt einige Dinge zwischen den
Beteiligten abgestimmt werden.
Diesen Teil erfahren Sie auf der Seite
"Realisierung & Umsetzung".
Der größte Teil der
Abstimmung erfolgte per Telefon und EMail, ein Meeting erfolgte "vor Ort" beim
Hersteller. Da bei der Besprechung alle
beteiligten Handwerker anwesend waren, konnten alle Änderungen bis ins Detail
durchgesprochen und abgesegnet werden.
Fazit: Ein äußerst „konstruktives“ Meeting mit einem Hersteller, für den
„Kundenwünsche“ kein angelerntes Fremdwort ist.
Ein weiteres Meeting wurde
mit dem Airbrusher vereinbart um die Lackierung bzw. das Design vor Ort an den
Originalflächen abzustimmen. Der nächste Termin war dann die ersehnte Abholung.
Bildergalerie
Die ganze Produktion unseres
Wohnmobils wurde vom Hersteller per Foto dokumentiert und mir sofort zur
Verfügung gestellt. Ich konnte so den Fortschritt verfolgen und ggf. Fragen
stellen.
Ich fand dies eine
hervorragende Aktion, um den Auftraggeber in die Produktionsdetails einzubinden
und möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Fr. Hehn bedanken, ohne deren
Fotokünste diese
Dokumentation (Bildergalerie) gar nicht hätte entstehen
können.
Auch ich habe mich dann
bemüht, meine nachträglichen Einbauten und Änderungen auf diese Weise zu
dokumentieren. Sie finden diese unter:
Basteleien, Einbauten, Verbesserungen
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