Wohnmobil Beratung 
herstellerneutral kompetent erfahren
#########


######### Basteleien, Einbauten, Verbesserungen,

Vorwort
Hier möchte ich hilfreiche Tipps zu An- und Umbauten einstellen. Man kann ja so viel Selbermachen, oft genügt schon ein Bild oder eine kurze Dokumentation als Anregung.
Im Jahr 2007/2008 habe ich mein Wunschmobil geplant, im Juni 2008 war es fertig. So wie ich es wollte, aber Gott sei Dank, nicht perfekt.

In der Praxis stellen sich immer Dinge heraus, die man verbessern kann und damit bin ich schon bei meinem Hobby:

Verbesserungen ausdenken, planen und dann ausführen bzw. einbauen.

Hier habe ich die durchgeführten Verbesserungen beschrieben und so weit wie möglich mit Bildern hinterlegt, so dass sie sich mit ein bisschen handwerklichem Geschick von jedem durchführen lassen.
Oft sind es nur Kleinigkeiten, die das Leben verbessern oder die Nutzung erleichtern.
Zugang zu weitere Informationen, technischen Beschreibungen, Handbüchern, Bedienungsanleitungen etc. finden Sie auf meiner Seite der Linksammlung.


 Inhaltsverzeichnis

Dichtmaterialen, Klebestoffe.

Anschluss eines portablen Navigationsgerätes.

Umbau Halogenbirne/Halogenreflektorlampen auf LED oder LED-SMD-Array

Blinkende LED als Pseudoalarmanlage.

Einbau einer Alu-Gastankflasche

Bau und Einbau eines Luftfilters beim Ford Transit

Einbau einer Zusatzluftfederung

Einbau einer Außensteckdose für eine Dusche.

Einbau eines Wasserkanisters/Pumpe zur Kurzzeitversorgung.

Einbau einer Wechselschaltung für das Deckenlicht

Einbau eines Multivent-Gebläses zur Unterstützung der Alkovenheizung

Einbau einer federnden Matratzenunterlage (Froli Travel)

Einbau Skistiefelheizung/verbesserte Stauraumheizung.

Frostschutz für den Abwassertank.

Gepäcksicherung im Stauraum..

Ladeumschalter für den Ausgang des Solarreglers.

Luftdruckkontrolle bei Zwillingsbereifung/Reserverad.

Installation einer DVB-T Antenne.

Verkabelung für TV/Sat/DVB-T Antenne

Steckermontage für Sat-Stecker

Link zu weiteren interessanten Vorschlägen:


Dichtmaterialen, Klebestoffe

Dichten und Kleben sind im Laufe eines Wohnmobil-Lebens zwei wichtige Tätigkeiten, auch Klebe und Dichtmaterialdazu also eine kurze Information. Alle Stellen im Außenbereich (Dachluken, Fenster, nachträglich eingebaute Wassersteckdosen), an denen Nässe durch die Außenhaut eindringen könnte müssen abgedichtet werden. Dazu gibt es Dichtmittel auf Butylbasis wie z.B. Dekalin, Terostat oder SikaLastomer, die in Kartuschen geliefert und halbflüssig aufgetragen werden. Mit diesen Mittel werden geschraubte Teil nur abgedichtet, sie sind zum Kleben nicht geeignet. Die Dichtmasse bleibt auf Jahre hinaus halbelastisch und dichtet damit auch bei mechanischen oder thermischen Bewegungen hervorragend ab. Für Umlaufleisten oder Fensterrahmen gibt es auf gleicher Basis auch Dichtbänder verschiedener Breiten oder Runddichtband als Meterware.

Möchte und kann man auf eine Verschraubung verzichten (keine Löcher in der Außenhaut) muss man Kleben. Die Klebemittel heißen Caravankleber, SikaFlex oder Teroson Karosseriekleber. Auch diese werden in Kartuschen geliefert und halbflüssig aufgetragen. Danach härten sie aber aus und bilden eine sehr belastbare Klebung.

Im Innenbereich (Bad, Toilette, Küche) kann man mit Silikon abdichten.

Achtung: Im Außenbereich sind Dichtmittel auf Silikonbasis absolut tabu.

Eine weitere Möglichkeit zum Abdichten ist selbstverschweißendes Vulkanisierband. Es vulkanisiert sich durch Dehnung. Es hat ausgezeichnete physische und elektrische Eigenschaften bei hohem Stabilitätsgrad und ist auch für elektrische Isolierungen geeignet. Im Wohnmobilbau wird es oft eingesetzt für die Abdichtung des Überganges zwischen Fahrerhaus und Alkoven. Das Band gibt es in verschiedenen Breiten. 


Anschluss eines portablen Navigationsgerätes

Es gibt für Autoradios mit CD Player oder AUX-in Eingängen sehr sinnige Zusatzausrüstungen, mit denen man den Lautsprecherausgang eines Navigationsgerätes inklusive dessen MP3 Players mit dem Autoradio verbinden kann. Das Autoradio spielt dann in Stellung „CD“ oder „AUX“ die MP3 Titel oder Audiobooks des Navigationsgerätes, unterbrochen von den Navigationshinweisen. Die Verkehrsnachrichten des Autoradios unterbrechen wiederum die Wiedergabe des Navigationsgerätes, kurzum man hat alle Informationen die notwendig sind und die gewünschte Unterhaltung.

Bei den neueren Autoradios sind AUX-Eingänge oft schon vorhanden und manchmal sogar über eine 3,5mm Klinkenbuchse herausgeführt.

Bei älteren Autoradios mit CD-Schacht kann man auf so genannten AUX-in Adapter zurückgreifen. Sie simulieren eine eingelegte CD in Schacht 1 und werden herstellerabhängig von Fahrzeug- und Autoradio angeboten. Einen Anbieter finden Sie z.B. unter: http://www.dension4u.de/shop/index.php?cPath=83


Umbau von Halogenreflektorleuchten / Halogenbirnen gegen LED-SMD Arrays

Die gebräuchlichen Halogenbirnen kann man durch stromsparende LED's oder LED-SMD Arrays ersetzen und bekommt (wenn man den gleichen Abstrahlwinkel über 60o gewählt hat) eine leicht kleinere Lichtausbeute bei erheblich weniger Stromverbrauch (ca. 0,13A anstatt 0,83A bei einer 10W Birne). Man muss man aber schon auf die richtige, sprich angenehme Lichtfarbe (Warmlichtspot, Farbton ca. 2900K) achten.
Preislich sind die LED Leuchten noch relativ weit oben, die Ersatzhalogenbirnen sind allerdings auch nicht billig.
Es gibt den Ersatz inzwischen als Reflektor-Lampen, als runde oder eckige Einsätze mit Anschlüssen seitlich oder nach hinten oder als Säule mit „rund-um Bestückung“
Beim Ersatz sollte man auf zwei Dinge besonders achten:
Die LEDs sollten für den Spannungsbereich 10V-18V dimensioniert sein, damit es keine Ausfälle durch die auftretenden Bordnetzschwankungen gibt.
Beim Ersatz muss man auf die richtige Fassung und den Abstand der Kontaktstifte achten. (Sockel GU4/GX4 oder GU5,3/GX5,3 für Niedervoltreflektorlampen mit Reflektordurchmesser von
Ø 35, MR11 mm oder Ø 51 mm, MR16).

Hinweis: Das „U“ in der Bezeichnung steht für eine mechanische Fixierung des Lampensockels mit Hilfe einer Quernut und einer Federspange. Der Wert 4 bzw. 5,3 ist der Abstand von Stift zu Stift in Millimetern und der Stiftdurchmesser ist entweder 0,95 – 1,05mm oder 1,45 – 1,6mm.
Achtung
: LEDs sind im Gegensatz zu Halogenbirnchen abhängig von der Polarisation. Gute LED Arrays sind unabhängig von der Polung, aber wenn es nach dem Tausch nicht leuchtet, einfach mal das Ganze umgedreht einstecken!!

In meinem Wohnmobil sind schwenkbare Halogenstrahler verbaut, mit Halogenreflektoren Typ GU5, 10W, Reflektordurchmesser 35mm.
Diesen Reflektor gibt es nicht mit LED-SMD-Arrays und mehr als 6 LED's.
Ich habe deshalb beschlossen, diese selbst umzubauen.
Gekauft habe ich ein rundes 10fach LED-SMD Array, Warmton, Durchmesser 35mm, Betriebsspannung 8-30V DC. Dies stellt sicher, dass mich die LED's nicht bei Spannungsspitzen der Bordelektronik wieder im Dunkeln stehen lassen.

Halogenreflektorumbau auf LED

Zuerst habe ich bei der alten Halogenreflektorlampe mit dem Minidrill und einer Diamanttrennscheibe den Schutzglasdeckel entfernt. (Bild 1) Den Reflektorrand habe ich mit einem Schleifer vom alten Klebstoff gereinigt, sodass man das dafür vorgesehene LED-SMD sauber einsetzen kann.
Danach habe ich mit Fräser/Schleifer von hinten die Keramikfüllung der Halogenbirne aufgebohrt und die alte Birne nach vorne herausgedrückt bzw. sanft herausgeschlagen. (Bild 2)
In Bild 3 habe ich die zentralen Anschlussstifte mit Silberdraht (
W 1mm) verlängert und zur Sicherheit mit Schrumpfschlauch überzogen (Bild 4).
Mit einem dickflüssigen Acrylkleber habe ich dann das LED-SMD Array vorne in den Reflektor eingeklebt (Bild 5). Die herausgetrennte Glasschutzscheibe ist nicht mehr nötig.
Die Anschlussstifte auf der hinteren Seite habe ich mit Keramikkit und 2-Komponentenkleber auf den richtigen Kontaktabstand (5mm) fixiert und danach auf die richtige Länge gekürzt.

Die LED im Reflektorgehäuse ist fertig !!!!  (Bild 6).

Man kann die runden SMD Arrays mit nach hinten herausgeführten Anschlussdrähten auch direkt in viele Strahlerfassungen stecken. Dazu müssen allerdings die Anschlussstifte verlängert werden. Am Besten nimmt man dazu 1mm Silberdraht aus dem Bastelgeschäft und lötet diesen als Verlängerung an die Originalstifte. Die Länge muss man abmessen, das Array sollte ca. 2-5mm tief in der Fassung versenkt sein. Damit sich die längeren Anschlussstifte nicht berühren müssen sie isoliert werden (siehe Bild 4) und für die mechanische Stabilität ist es sinnvoll, zwischen beide verlängerten Anschlussstifte ein entsprechend dickes und genügend langes Streichholz zu klemmen und mit Schrumpfschlauch zu fixieren.

Die Stromaufnahme bei 12V beträgt 0,2A. Die Batteriebelastung beträgt damit 2,4W im Gegensatz zu 10W bei den vorherigen Halogenstrahlern. Die Wärmeabgabe kann man vernachlässigen. 

Auch bei den üblichen Deckenleuchten lassen sich die Halogenbirnen durch LED-SMD's ersetzen. Hier sind auch keine handwerklichen Umbauarbeiten notwendig.
Bei manchen Deckenleuchten sind die Halogenbirnchen senkrecht eingesetzt, die LED Arrays (im Bild rechts) haben die Anschlüsse aber seitlich ausgeführt. Diese Anschlussstifte kann man mit einer Flachzange aber vorsichtig nach hinten biegen.
Wechsel Hologenbirne zu LED-Array
Noch besser ist es, gleich SMD-Arrays mit senkrecht mittig herausgeführten Anschlussstiften einzusetzen.  

Mit diesen Austauschmaßnahmen lässt sich die Energiebilanz eines Wohnmobils enorm verbessern. Mein Wohnmobil hat 10 Halogenleuchten (das Küchenlicht habe ich nicht mitgezählt, es ist eine Leuchtstofflampe). Der Verbrauch an einem Winterabend lag allein für die Beleuchtung bei 100W.
Nach Austausch auf LED liegt der Verbrauch bei 24W, das ist gerade mal ein viertel. Die gesparten 75W verbraten wir jetzt mit Fernsehen und es bleibt sogar noch was in der Batterie.
LED's und SMD-LED-Arrays, die auch Spannungsschwankungen vertragen, sowie ausführliche Beratung erhalten Sie hier.
  


Blinkende LED als Pseudoalarmanlage

Man kann mit einfachen Mitteln das Vorhandensein einer Alarmanlage vortäuschen. Der erste Schritt sind zwei Aufkleber auf die jeweiligen Seitenscheiben, der zweite Schritt ist der Einbau einer blinkenden Leuchtdiode ins Armaturenbrett.

Plus wird am besten an einen Anschluss gelegt, der nur im Stand Spannung führt und während der Fahrt abgeschaltet ist. Oder aber man nutzt eine Leitung, die nur im Stand gegen Masse geschaltet wird. Bei den meisten Chassis eignet sich dafür die Leitung vom Handbremskontrollschalter.
Der Einbau geschieht am besten in einem Blindeinsatz für einen nicht vorhandenen Schalter, hier kann man wenig kaputtmachen und alles jederzeit wieder rückgängig machen. Die Teile sind Cent-Artikel und z.B. bei jedem Elektronikladen erhältlich. 

Wenn man öfters autark steht, ist es sinnvoll, bei der Alarmanlage eine manuelle Auslösung über einen Alarmknopf im Innenraum vorzusehen (Überfallalarm, Panikalarm). Diese Alarmauslösung sollte unverzögert erfolgen und vom Bett aus erreichbar sein, z.B. über einen Auslösetaster oder Panikschalter. 


Einbau einer Alu-Gastankflasche

Um der Tauschproblematik von Gasflaschen im Ausland zu entgehen ist der Einbau einer Gastankflasche eine Alternative. Um dabei noch Gewicht einzusparen ist der Einsatz einer Alutankflasche sinnvoll. Da man die Tankflasche an LPG-Tankstellen immer auffüllen kann, ist es auch nicht notwendig im Sommer bei längerem Urlaub zwei Tauschflaschen mit sich zu führen oder genau zu schauen ob die eine mitgenommene auch wirklich noch voll ist. Damit kann man ca. 28kg an Gewicht einsparen. Der Gaspreis von LPG ist mit dem Preis einer Füllung für die Tauschflasche vergleichbar.
Einen Wermutstropfen hat die Sache allerdings: In Deutschland ist das Selbstbetanken von Tankflaschen zu Heiz- und Kochzwecken an Tankstellen nicht erlaubt. Ich hatte aber bisher damit keine Probleme. Im Ausland gibt es diese Problematik nicht.

Ich habe mich für eine Gastankflasche von ALUGAS entschieden, Fassungsvermögen 11kg, ausgestattet mit Füllstop-Ventil bei 80% Füllung, Schwappschutz und Füllstandsanzeige.

Aber nun zum Einbau:
Die Tankflasche muss senkrecht und fest installiert werden. Ich habe deshalb den Schutz- und Transportkragen abgenommen um an den Laschen einen Befestigungsbügel anschrauben zu können. Den Bügel habe ich aus einer 30mm breiten Aluleiste gebogen. Damit ich den Bügel sicher an der linken und hinteren Seitenwand des Gasflaschenkastens befestigen kann habe ich 10mm Sperrholzplatten auf die Wände aufgeklebt. Zum Kleben verwendet man am Besten Holzleim oder Sikaflex. In dieser Wandverstärkung habe ich dann den mehrfach gebogenen Aluwinkel verschraubt. Die Flansche der Kragenbefestigung habe ich mit dem Befestigungswinkel verschraubt. Als zusätzliche Fixierung habe ich die alte Flaschenhalterung belassen. Der Kunststoffring passt, wenn man ihn ein wenig verformt, über die Ventile.

Der Befüllungsstutzen sollte sauber hinter der Gasflaschenkastentür verschwinden. Aus einer 4mm starken PVC-Platte habe ich eine Montageplatte für den Betankungsstutzen ausgesägt, Damit die Montageplatte flächig an Wand und Türrahmen aufliegt, habe ich die Wandfläche mit 4mm Sperrholz unterfüttert. Die Montageplatte habe ich dann von hinten in den Holzeinfassung des Gasflaschentürrahmens geschraubt.

Zum Schluss musste ich nur noch die Betankungsdose in den Montagerahmen schrauben und den mitgelieferten Hochdruckschlauch an Dose und Tankflasche anschliessen.

Das Betanken ist recht einfach. Den passenden Adapter in die Betankungsdose schrauben, die Zapfpistole aufschrauben, den Durchflussfeststeller einrasten und auf den Startknopf der Zapfsäule drücken. Dieser Startknopf muss während der Betankung gedrückt gehalten werden. Dann wird die Tankflasche ordnungsgemäß zu 80% gefüllt. Jetzt muss nur noch das Entnahmeventil der Flasche aufgedreht werden, die SecuMotion angeschlossen und freigegeben werden und die Versorgung kann aus der Tankflasche erfolgen. Zur Sicherheit sollte man das System mit Lecksuchspray noch auf Dichtheit prüfen.

Achtung: Wer sich bei handwerklichen Arbeiten und Arbeiten an der Gasanlage nicht sicher fühlt sollte diesen Einbau von einem Fachmann durchführen lassen.


Bau und Einbau eines Luftfilters im Ford Transit

Der Ford Transit hat für die Frischluftzufuhr der Klimaanlage bzw. des Gebläses keinen Luftfiltereinsatz. Dadurch könnten kleinere Insekten (Stechmuckies) über die Frischluftöffnung und das Gebläse ins Innere gelangen. Um dies zu unterbinden habe ich einen Luftfiltereinsatz gebastelt.
Der dafür benötigte Rahmen hat folgende Abmessungen: T 22cm, B 20cm, H 2,5cm.

Aus einem Vierkantholz habe ich einen Rahmen gebaut (Bild 1 & 2). Dann Habe ich einen aus einem Staubsaugerbeutel einen passenden „Microfiltereinsatz“ ausgeschnitten und in den Rahmen eingelegt (Bild 3). Auf die Oberseite des Rahmens habe ich dann ein Klettband aufgeklebt und den Rahmen dann mit Fliegengaze aus dem Baumarkt bezogen (Bild 4).

Der fertige Einsatz wurde dann in die von Ford vorgesehene Führung eingesteckt (Bild 5).


Einbau einer Zusatzluftfederung

Am Fahrkomfort des zwillingsbereiften Hecktrieblers war eigentlich nichts auszusetzen, aber durch den Anbau eines durchgängigen Staukastens unterhalb des Aufbaus am Heck ist die Bodenfreiheit hinten erheblich reduziert. Bei Fährrampen und kleinen Böschungen war der Abstand zum Boden doch etwas knapp.

Deshalb habe ich mich für den Einbau einer zweikreisigen Zusatzluftfederung entschlossen. Den Einbau habe ich durch eine Fachfirma ausführen lassen. Hat man von Kfz-Technik eine Ahnung und das nötige Werkzeug, kann man den Einbau auch selbst vornehmen. Man braucht allerdings zumindest eine Abschmiergrube und die habe ich definitiv nicht (was ich manchmal sehr bedaure).

das AufrüstsetIch habe mich für einen Einbau durch die Fa. Goldschmitt entschieden, die in meiner Nähe liegt, habe einen Termin vereinbart und bin morgens um 9 Uhr dort erschienen. Mein Fahrzeug wurde über eine Montagegrube gefahren und dann ging's los.

Ausbau Damper

 

 

Zuerst wurde der Winkel, an dem der rechte Bremsschlauch befestigt ist, abgesägt, um Platz für die Befestigung des Luftbalges zu schaffen.

Danach wurden die serienmäßigen Damper ausgebaut.

 

Verlegung der Strom- & DruckluftleitungenParallel zu diesen Arbeiten wurden die Strom- und Druckleitungen gelegt.

Einbau rechter Luftbalg

 

 

 

 

Nachdem der im Weg stehende Winkel abgeflext wurde und beide Damper ausgebaut waren, wurden die Halterungen für die Luftbälge montiert und die beiden Luftbälge eingesetzt.

Einbau Kompressor & Druckluftverteiler

 

Jetzt wurden der Kompressor und die Druckluftverteiler für die beiden Druckkreise installiert. Der Kompressor sitzt hochkant am linken Seitenrahmen direkt zwischen Tank und Dieselrückführungskühler. Die Druckleitungen laufen einmal nach vorn zum Bedienpanel und nach hinten zu den beiden Luftbälgen.

 

Ventil NotbefüllungZusätzlich wurde an der Fahrzeugschürze ein „Notbefüllungsventil“ eingebaut, mit dessen Hilfe die Luftbälge bei Ausfall des Kompressors auch an der Tankstelle oder mit einer Luftpumpe auf den notwendigen Druck bzw. Höhe gebracht werden können.

 

Bedienpanel im linken FlaschenhalterZum Schluss wurde das Bedienpanel montiert. Als Platz dafür muss beim Ford Transit der linke Flaschenhalter „geopfert“ werden. 

Mit dem Wippschalter wird der Kompressor eingeschaltet und der nötige Druck aufgebaut (bis max. 7 Bar). Damit wird das Heck um ca. 6-7cm angehoben. Der beste Betriebsdruck für die Gesäßschonung liegt bei ca. 2 Bar.

Mit den Drucktastenventilen kann man den Druck links oder rechts absenken, um das Bodenniveau oder eventuelle seitenlastige Beladungszustände auszugleichen. 

Nach ca. 3 Stunden waren alle Arbeiten erledigt.

Der Einbau der Anlage hat sich inzwischen bei zwei Fährrampen und einigen wilden Stellplätzen bewährt. Eine Anschaffung, die sich gelohnt hat.
Ich möchte mich auf diesem Wege auch bei der Fa. Goldschmitt bedanken, die meine Fragen und Dokumentationswut lächelnd ertragen hat. 


Einbau einer Außensteckdose für eine Dusche

Set AussenduscheMit diesem Einbau lässt sich manch heftige Diskussion über sandige Füße und deren Reinigung auf dem Wohnmobilboden im Voraus unterbinden. Es wird eine Außensteckdose eingebaut, an die Wasserversorgung des WoMo angeschlossen (am besten an die Warmwasserleitung, kalt wird’s von alleine) und in diese wird der mitgelieferte Duschschlauch eingeklinkt. Ein Schalter innerhalb der Steckdose schaltet ggf. die Tauch-Wasserpumpe ein. 

Das war die Theorie. In der Praxis sucht man sich im Inneren des Wohnmobils eine Stelle an der man die Steckdose einbauen kann. Diese Stelle sollte so gewählt werden, dass sie verdeckt ist (Badschrank, Staukasten) und einen möglichst kurzen Zugang zu einem Warmwasserschlauch der Wasserversorgung hat. Liegt die Anschlussdose höher als der Versorgungsschlauch ist auch die Winterentleerung kein Problem.

#########Hat man eine geeignete Stelle gefunden, (Platzbedarf ca. 10x10cm und ca. 10-15cm Tiefe), bohrt man mittig mit einem 5er Bohrer ein Loch von innen nach außen. Von #########Außen setzt man jetzt einen Kreisbohrer ein und bohrt den Kreis an, danach wird von innen nach außen fertig gebohrt. Die Reihenfolge kann auch umgekehrt sein, wichtig ist, dass beide Oberflächen angerissen sind damit die Oberfläche durch die relativ groben Sägezähne nicht ausreißt. Der Lochdurchmesser sollte ca. 0,5cm größer sein als der Durchmesser der Außensteckdose. Damit bekommt man später keine Probleme mit Materialausdehnungen und hat genügend Luft um großzügig mit Dekalin abzudichten.

#########Jetzt wird die Steckdose auf der Deckelrückseite und am Übergang zur runden Dose mit einer Raupe Dekalin versehen und eingesetzt. Die Dose wird dann von außen verschraubt. Der Versorgungsschlauch wird an einer gut zugänglichen Stelle aufgeschnitten (vorher Pumpe abschalten) und mit einem Y-Verteiler versehen. Alle Anschlüsse sollten mit Schlauchschellen gesichert werden.

Aussendusche eingebautHandelt es sich um ein Wassersystem mit Tauchpumpe muss jetzt noch der Schalter parallel zu einem der bereits eingebauten Einschaltern (in den Wasserhähnen) angeschlossen werden.

Fertig sieht das Ganze dann so aus und hat sich bereits bestens bewährt um Salz- und Sandfüße draußen zu reinigen.

 

 


Einbau eines Wasserkanisters/Pumpe zur Kurzzeitversorgung

Oft will man den zentralen Wassertank nicht extra für eine Kurzreise auffüllen und später wieder entleeren und verzichtet deshalb lieber auf einen Kaffee.

Ich habe deshalb im Stauraum einen 20L Wasserkanister installiert und mit einer separaten Tauchpumpe versehen. Die Leitung von der Tauchpumpe wird über einen Absperrhahn und einen Y-Verteiler an die bestehende Druckwasserleitung zum Küchenblock angeschlossen. Auch die zur Druckpumpe abgehende Wasserleitung wird über einen Absperrhahn geführt.
Die Tauchpumpe wird über einen normalen Schnurschalter eingeschaltet, der an der Seitenwand des Küchenblockes mit Power-Pads befestigt wurde. Die Stromversorgung der Pumpe ist mit einer fliegenden Sicherung versehen und sollte nicht am Stromkreis der Druckwasserpumpe hängen, da diese über das Controlpanel abgeschaltet werden kann.

Wird die Wasserversorgung über die Druckpumpe betrieben ist der Absperrhahn zur Tauchpumpe geschlossen, das Wasser kann nicht in den Kanister drücken.

Ist die zentrale Wasserversorgung abgeschaltet sorgt der Absperrhahn in der zur Druckpumpe gehenden Leitung dafür, dass die Tauchpumpe nicht den restlichen Wasserleitungskreis füllt.

Wasserversorgung für Kurztrips


Einbau einer Wechselschaltung für das Deckenlicht

In vielen Wohnmobilen sind zwar für alle Lampen Lichtschalter vorhanden, aber oft ist die Anordnung und die Verdrahtung verbesserungsfähig.

Mein Wohnmobil hat eine Deckenleuchte, die über einen Schalter im Türbereich eingeschaltet wurde. Die Spotleuchten im Heckbereich hatten jede einen Einzelschalter am Lampenfuß und zusätzlich noch einen „Hauptschalter“ an der Badaußenwand.
Wenn ich beim reingehen die Deckenleuchte eingeschaltet habe konnte ich sie von der Hecksitzgruppe nicht mehr ausschalten ohne wieder aufstehen zu müssen.
Auf den Hauptschalter der Spotleuchten konnte ich verzichten.

Ich wollte einen Ein/Ausschalter im Eingangsbereich und einen Ein/Ausschalter im Bereich der Hecksitzgruppe. Das ganze nennt man unter Fachleuten eine „Wechselschaltung“.
Dazu mussten zuerst die beiden Einschalter (Deckenleuchte und Spots) gegen Wechselschalter ausgewechselt werden. Zusätzlich muss auch eine 3. Leitung von Schalter 1 zu Schalter 2 verlegt werden, dies ist eigentlich die größte Herausforderung. Der Rest ist einfach, siehe Schaltbild!!
Umbau 2x Einschalter zu WechselschalterSo, ich steige ein und schalte die Deckenleuchte mit dem Schalter im Eingangsbereich ein und wenn ich hinten sitze und mit den Spots lese, schalte ich mit dem hinteren Schalter die Deckenleuchte wieder aus.

 

 

Achtung: Wer sich bei handwerklichen Arbeiten und Arbeiten an der Elektrik nicht sicher fühlt sollte diesen Umbau von einem Fachmann durchführen lassen.


Einbau eines Multivent Gebläses zur Unterstützung der Alkovenheizung

Aus mir im nachhinein unverständlichen Gründen habe ich die geplante Gebläseunterstützung für die Alkovenheizung beim Bau meines Wohnmobiles wieder storniert. Manchmal spart man halt am falschen Ende.

Der erste Winterurlaub hat mich aber schnell wieder von der Notwendigkeit überzeugt und mit ein bisschen Geschick kann man das auch nachträglich einbauen.
Der Heizrohrstrang von hinten nach vorne und hoch zum Alkoven hat inklusive des umlaufenden Alkovenheizrohres eine Gesamtlänge von fast 10m. Der Strang hat zwar keine weiteren Ausströmer, aber der Druckabfall ist auf diese Länge zu stark.

Ich habe den Strang deshalb vor dem Aufgang zum Alkoven bzw. vor dem Übergang auf das 30mm Heizrohr aufgeschnitten und ein 2-stufiges Gebläse Multivent TBM eingesetzt.
Einbau Zusatzgebläse für AlkovenheizungDen Stufenschalter habe ich in die Stirnseite des Sitzkastens montiert.
Um den Durchfluss im Heizrohr zu erhöhen, habe ich jede 2. Ausströmdüse mit einer Häkelnadel wieder hochgezogen, geglättet und mit Abklebeband zugeklebt. Das Heizrohrende habe ich mit einer Eckdüse versehen und im Kleiderschrank enden lassen.
Der Funktionstest verlief absolut erfolgreich, sogar am Heizrohrende im Kleiderschrank kommt noch warme Luft.

Bei all diesen Arbeiten an der Heizung ist es wichtig, dass man vor den Optimierungsarbeiten zuerst alle Umluftrohre, deren Länge und Durchmesser und deren Ausströmer (Ort, Wichtigkeit) aufnimmt und auch ggf. auch am Ausgang der Heizung umsteckt um eine gleichmäßigere Verteilung zu erzielen.
 


Einbau einer federnden Matratzenunterlage im Alkoven

Bei meinem Alkoven kann man einen Teil hochklappen um im Fahrerhaus mehr Raumgefühl zu haben. Aus diesem Grund wurde dort kein Lattenrost als Matratzenunterbau installiert sondern nur eine Matratzenunterlüftung.

Die Matratze ist zwar eine gute Latexmatratze, aber da mit dem Alter auch der Anspruch an Bequemlichkeit steigt habe ich zusätzlich das „Froli-Travel-System“ installiert. Die Unterlüftungsleisten habe ich im Fuß/Beckenbereich komplett entfernt und im Brust/Kopfbereich in der Höhe verdoppelt. So erhielt ich von links nach rechts zum Kopfende eine leichte Matratzensteigung von ca. 5cm.

Dann habe ich die Befestigungskreuze zuerst in der Länge und dann in der Breite miteinander so verknüpft, dass sie exakt in den nicht hochklappbaren Alkovenbereich passten. Die Befestigungskreuze lassen sich links, rechts, oben und unten in drei verschiedenen Weiten zusammenstecken. Damit hat man genügend Möglichkeiten, die Gesamtabmessung den Gegebenheiten anzupassen.

Danach habe ich die Befestigungskreuze für den hochklappbaren Teil des Alkovenbodens zusammengesteckt. Am linken und rechten Seitenrand habe ich die Verbindunglaschen abgesägt. Am unteren Ende des klappbaren Teils wurden die Verbindungen gesteckt, am oberen bzw. vorderen Teil habe ich die Kreuze angeschraubt, damit der Unterbau beim hochklappen nicht verrutscht.

Jetzt konnten die Federelemente aufgesetzt werden. Im Schulterbereich wurden die weicheren, hellblauen Elemente verlegt, ansonsten die härteren dunkelblauen.

Auf die verlegten Federelemente wurde jetzt wieder die Latexmatratze verlegt. Durch die zusätzliche Federung kommt die Matratze ca. 30mm höher. Das ist zwar ein Verlust in der Alkovenhöhe, der aber in Anbetracht des Liegekomforts durchaus zu vertreten ist.

Damit die Federelemente aus dem Wohnbereich nicht so deutlich zu sehen sind habe ich das Sicherungsnetz von vorne über die Elemente gelegt.

Trotz der verlegten Federungselemente läßt sich ein Teil des Alkovenbodens weiterhin hochstellen und fixieren, kurzum eine gelungene Verbesserung.


Einbau Skistiefelheizung/verbesserte Stauraumheizung

Beim Skifahren musste ich leider feststellen, dass meine Skistiefel im Stauraum nicht richtig trocken wurden. Ich habe daher das Umluftrohr der Heizung aufgetrennt und mit einem 35mm Abzweigverteiler ergänzt. Ein flexibles 35mm Heizrohr wurde eingesteckt und mit einer Eckdüse versehen. Das flexible Heizrohr kann man nun auch über den Skischuhschäften platzieren und die Skistiefel gezielt trocknen.

Einbau Verteiler in UmluftheizrohrBei Nichtgebrauch kann die Öffnung der Eckdüse mit einer Blindkappe verschlossen werden.

Zusätzlich dazu habe ich über einen weiteren Abzweigverteiler den Heizstrang des Bades angezapft und über ein 30mm Rohr in das hintere Ende des Stauraumes geleitet. Die montierte Eckdüse leitet nun Warmluft in die Ecken des Staukastens und verhindert damit im Winter Kondenswasser an den Wänden.
 


Frostschutz für den Abwassertank

für den Abwassertank und für den Wasserboiler wird auf verschiedene Arten realisiert. Der Frostschutz muss bei tieferen Temperaturen ab ca. +5° Celsius wirksam werden. Beim Boiler sorgt ein thermogesteuertes Ventil dafür, dass der Boiler zwangsentleert wird. Für den Abwassertank muss eine andere Lösung, nämlich eine Heizung, dafür sorgen, dass das Abwasser nicht einfriert.

1. Ein eingebauter Heizstab übernimmt dann die Aufgabe der Erwärmung. Diese Nachrüstung ist aufgrund der Plastikarbeiten und der Einbaulage nicht ganz so einfach.

 Schema Heizung Abwassertank

2. Man kann den außen liegenden Abwassertank auch mit Warmluft frostfrei halten.
Die beste Lösung ist eine Umbauung des Abwassertanks mit einer Verkleidung aus Sperrholz (MFD, Bootsbau-Sperrholz), die zwischen Verkleidung und Tank auf allen Seiten ca. 50mm Platz lässt. Hier kann man jetzt zwischen Tankboden und der Bodenplatte der Verkleidung ein 35mm Umluftrohr mit Ausströmöffnungen verlegen und an die Umluftheizanlage anschließen. Versieht man diesen Heizstrang noch mit einer Strangsperre kann die Abwassertankheizung beliebig zu- oder abschalten (siehe Bild "Gebläse Alkovenheizung").

 3. Die kostengünstigste Lösung aber ist, ein flexibles 72mm Heizluftrohr durch Zuschneiden und Einrollen auf einen Durchmesser von 35mm zu reduzieren und hier eine Eckdüse einzubauen. Bei Bedarf steckt man das dicke Ende des Heizrohres in den Ausströmer des Bades und die Eckdüse in die Ablauföffnung der Duschtassen. Nun bläst die Warmluft direkt in den Abwassertank.
(Aber bitte nicht zu warm, sonst könnte sich der Abfluss der Duschtasse verformen)


Gepäcksicherung im Stauraum

Verzurrösen sind kleine nützliche Anbauten in Stauräumen. Mit ihrer Hilfe und normalen Installation VerzurrösenGurtbändern kann man die Zuladung klapper- und bremssicher verzurren. Leider hat sich das bei den Herstellern bisher noch nicht so richtig herumgesprochen. Kaufen kann man sie im Kfz-Zubehörhandel oder im Baumarkt.


Ladeumschalter für den Ausgang des Solarreglers.

Der Solarregler lädt normalerweise nur die Aufbaubatterie, nicht aber die Starterbatterie. Auch Solarregler mit einem zweiten Ausgang stellen an diesem Ausgang nicht die volle Leistung zur Verfügung und dies auch erst dann, wenn die Aufbaubatterie am ersten Ausgang voll geladen ist (Ladepriorisierung)
Achtung
: Hat der Solarregler eine Ladeanpassung an unterschiedliche Batterietypen, so wird auch der zweite Ausgang mit dieser gewählten Ladekennlinie versorgt.

Ladeumschalter Aufbau oder StartbatterieMit einem einfachen Umschalter im Ausgang des Ladereglers kann man die volle Ladeleistung zwischen den beiden Batterien umschalten. Es ist eine relativ einfache Änderung, die aber von fast keinem Hersteller/Ausrüster angeboten wird.
Dass die zur Starterbatterie abgehende Leitung auch abgesichert werden muss versteht sich von selbst, im Zweifelsfall ist es eine Arbeit für den Fachmann.
Jetzt kann man mit dem Umschalter wählen, welche der Batterien durch das Solarpanel geladen werden soll.

Hinweis für alle Ford-Transit-Chassis ab BJ 2007:
Der Ford Transit (140 PS Motor bzw. Heckantrieb) hat ab BJ 2007 zwei Starterbatterien verbaut. Diese sind nicht dauerhaft parallel geschaltet sondern im Standbetrieb über ein Trennrelais getrennt. Wenn hier die „Startbatterie“ über Solarpanel oder Ladegerät mitgeladen wird, so gilt das nur für die Startbatterie. Die zweite Batterie ist eine „nicht startrelevante Batterie“, die für die Versorgung von Autoradio, Navi, 12V-Steckdosen und Licht zuständig ist. Auch hier ist ein „Ladeumschalter“ für das Solarpanel eine sinnvolle Verbesserung.

Ladeumschalter Startbatt1 oder Startbatt2 (Transit)Um auch die „nicht startrelevante Batterie“ nachzuladen, habe ich in der Fahrersitzkonsole ein Umschalter installiert, mit dem man den zweiten Ausgang des Solarreglers zur Ladungserhaltung auch auf diese Batterie schalten kann.

Achtung: Wer sich bei handwerklichen Arbeiten und Arbeiten an der Elektrik nicht sicher fühlt sollte diesen Einbau von einem Fachmann durchführen lassen.


Luftdruckkontrolle bei Zwillingsbereifung oder Reserverad

Ventilverlängerungen für Zwillingsreifen oder auch nur für das Reserverad erleichtern die notwendige Luftdruckkontrolle ungemein. Vor allem bei den inneren Zwillingsreifen geht ohne Ventilverlängerung fast gar nichts und da die äußere Felge umgedreht montiert ist gestaltet sich auch hier der Zugriff schwierig. Achten Sie beim Kauf oder der Anmietung auf diese „Kleinigkeit“, man kann daran erkennen ob der Vermieter oder Verkäufer mitdenkt und damit ein vertrauensvoller Partner ist.


Installation einer DVB-T Antenne

Um ohne großen Aufwand in Deutschland fernsehen zu können und im Ausland zumindest die wichtigsten Nachrichten mit zu bekommen habe ich mir eine DVB-T Außenantenne mit integriertem Verstärker installiert.

Die Antenne wird mit einem biegsamen Fuß und zwei U-förmigen feuerverzinkten Installation DVB-T AntenneMastschellen geliefert. Diese Antenne habe ich am Querholmen der Dachreling befestigen. Um bisherige Aufbauhöhe von 3,15m nicht noch mehr zu erhöhen, habe ich die Antenne flach montiert.
Die Antenne wird auf ein flexibles biegsames Rohr aufgesetzt das mit dem Montagefuß verbunden ist und mit einer Rändelschraube gesichert. Damit die Antenne sich nicht vom Rohr lösen kann, habe ich den Fuß so montiert, dass die Antenne mit dem oberen Rand durch die Dachreling gesichert ist. 

Mit der Bohrmaschine bohrte ich ein 10mm Loch von der Dachhaut in einen Eck-Hängeschrank. Von Innen habe ich dann das doppelt abgeschirmte Sat-Antennenkabel herausgeführt und durch die Dach-Kabeldurchführung geschoben.
Danach wurde die Wasserschutztülle über das Kabelende geschoben und der Antennenstecker montiert. Das Ende der Schutztülle habe ich mit Dekalin in das Gehäuse der Antenne geschoben.
Nachdem das Kabel an die Antenne angeschlossen war wurde das Kabel mit einem Kabelbinder am Querholm fixiert. Dann habe ich den Dachdurchbruch mit Dekalin abgesichtet.
Zum Schluss der Dacharbeiten habe ich die Kabeldurchführung auf der Unterseite mit einer durchgehenden Raupe Dekalin versehen und über dem Dachdurchbruch fest angedrückt.
Nach dem Antrocknen der Dichtmasse wurden die PIX-Kabeldurchführung und ihre Quetschdichtung mit der Dach-Kabeldurchführung verschraubt und fertig waren die Außenarbeiten.

Installation TV/12V DoseIm Wohnmobil habe ich dann eine Antennen/12V Kombidose für den Anschluss gesetzt. Dazu habe ich mit einem Kreisbohrer den Dosenausschnitt gebohrt (Achtung, von beiden Seiten anbohren, damit das Holz nicht reißt), die Kabel angeschlossen und dann die Dose mit Abdeckrahmen eingesetzt.


Verkabelung für TV/Sat/DVB-T Antenne

Ab und zu gibt es doch Schlechtwetterperioden und auch die Enkel fragen oft danach, TV/Sat im Wohnmobil. Ich habe dazu eine DVB-T Antenne mit Verstärker und eine mobile Satz-Schüssel. Beide Systeme möchte ich benutzen. Ich habe aber auch zwei Sitzgruppen, einmal Dinette vorn und einmal Hecksitzgruppe hinten. Von beiden aus möchte ich (oder vielmehr die Enkel) fernsehen.

Was ich nicht möchte ist ein riesiges Kabelwirrwarr und 20.000 Anschlüsse. Deshalb habe ich mir eine Kabel-Dosen-Installation ausgedacht, die die Menge der Antennenkabel in Schach hält und auch für die nötige Spannung sorgt.
Schema TV-Antennenverkabelung für 2 AnschlussdosenDie DVB-T Antenne geht auf den 1. Ausgang einer TV-Dose mit zwei Ausgängen. Über einen Stecker wird die Fernspeisung des Antennenverstärkers angeschlossen, der Ausgang geht zum TV mit DVB-T Empfänger. Ein gemeinsames 12V Netzteil versorgt Fernspeisung, TV und auch den Sat-Receiver. Das 12V Netzteil hat einen Schnurschalter in der Netzleitung um alles bei Nichtbenutzung komplett ausschalten zu können.

Soll anstelle des DVB-T der Empfang über die Satz-Antenne erfolgen, wird das Fernspeisekabel an Dose 1 ausgesteckt und an dessen Stelle eine Kabelbrücke (Patch-Link) eingesetzt.

Das Signal kommt jetzt über den Sat-Receiver zum TV. Wird der Fernseher hinten aufgestellt geschieht das gleiche nur umgekehrt.


Steckermontage für Sat-Stecker
 
Wer hat es nicht schon erlebt, ein Fernsehabend steht bevor und das Bild kommt nicht oder setzt dauernd aus. Bei den Kabelanschlüssen im Wohnmobil werden die Stecker öfters bewegt als zu Hause und lösen sich deshalb manchmal vom Kabel.


Anbei eine kleine Montageanleitung für die Steckermontage:

  • Trennen Sie die äußere Isolierung und die Abschirmung auf eine Länge von 10mm ab.
  • Trennen Sie dann weitere 10mm von der äußeren Isolierung ab, so dass das Drahtgeflecht und/oder die Metallfolie freiliegen. Stülpen sie dann das Drahtgeflecht und/oder Metallfolie zurück über die äußere Isolierung.
  • Entfernen Sie die innere Isolierung auf eine Länge von 8mm. Achten Sie darauf, dass die Abschirmung sauber nach hinten gestülpt ist und den Innenleiter nicht berührt.
  • Schrauben Sie jetzt den Sat-Stecker auf die zurück gestülpte Abschirmung, so dass die innere Isolierung schon in der inneren Steckerdurchführung steckt. Der 8mm lange Kupferdraht ist der zukünftige Stecker-Pin.

Hinweis: Die Stecker müssen zum Kabeldurchmesser passen, sonst bekommt man sie nicht sauber aufgeschraubt oder sie finden keinen Halt.


Link zu weiteren interessanten Vorschlägen: http://www.wohnmobilforum.de/w-t33308.html

 

eine Ebene zurück